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5. Sieg trotz kurzen Strauchelns | H3

 
Florian Engels

Die Kunst Meister zu werden, liegt nicht darin, nur die Topspiele zu gewinnen. Neben den Duellen mit den Spitzenteams müssen vor allem die Pflichtsiege eingefahren werden. Penzberg wird oft als Pflichtsieg bezeichnet, jedoch wurde Germering oft genug gezeigt, dass das bei weitem nicht so ist. Penzberg und Germering treffen bereits seit sechs Jahren aufeinander.

Ungewohnt für die Anfangsphase startete die Herren 3 ins erste Viertel, souverän dominierten sie die Gäste aus Penzberg. Die Würfe fielen nahezu selbstverständlich. Schnell war bereits im ersten Viertel der Vorsprung bei über 10 Punkten. Zum Ende des erstenViertels stand es dann 18:6.

Untypisch war, daß bereits im zweiten Viertel der Einbruch kam, und die Herren 3 einen 15:0 Lauf der Penzberger zuließen. Das Problem entstand jedoch vor allem in der Offensive, wo es nicht gelang teils einfache Punkte zu erzielen. Und schon wurde es zur Zitterpartie ob gar ein kompletter Zusammenbruch drohte? Die Halbzeit kam wie gerufen, und es die Herren 3 konnte sich mit einer zwei Punkteführung in die Halbzeit retten.

Wie wichtig so eine Halbzeitpause sein kann, hat man schon im letzten Spiel gesehen, wo man einen Rückstand aufholen konnte. Mit den richtigen Adjustments ging es zurück ins Spiel, und das dritte Viertel wurde wieder zu einem kollektiven Punkterausch. Angeführt von Moritz Rudolph und Adrian Henkel wurde das Team immer besser, und so stieg der Vorsprung von Minute zu Minute. Insgesamt gelang es der H3 50 Punkte in der zweiten Halbzeit zu erzielen. Dazu kam noch, dass im dritten Viertel die Defence nur sechs Punkte hinnehmen musste.

Am Ende stand ein Ergebnis, was relativ deutlich wirkt mit 76:41, jedoch hat Penzberg mal wieder bewiesen, dass man sie nicht unterschätzen darf. Die „Mission GA“ nimmt jetzt mit fünf Siegen am Stück richtig Fahrt auf.

Kaum war das Spiel für die Herren 3 gewonnen, ging es auch gleich weiter, denn sie mussten ihren anderen Teil der Mannschaft unterstützen. Die Herren 3 und die Damen verbindet nicht nur die Tatsache, dass sie in einem Verein sind, sondern auch schon seit fast zwei Jahren zusammen trainieren. Im Anschluss ging es dann zusammen weiter zum Essen. Bei Pizza und Pasta ließen beide Teams dann den Abend ausklingen.

#OneTeam with #GrandHustle