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Ü55 - Germeringer Oldies scheitern in der Qualifikation

 
Peter Kanzler

Mit leeren Händen kehrten die Ü55-Basketballer vom Qualifikationsturnier in Kronberg zurück nach Germering. Die Fahrt nach Hessen stand unter keinem guten Stern. Kurzfristig mussten aus Verletzungsgründen die Längsten im Team – Dirk Sancken und Martin Gajewski – absagen. Eine Schwächung, die nicht zu kompensieren war, zumal die Gegner nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ in Bestbesetzung antraten.

Ein Novum erlaubten sich die Gastgeber aus Kronberg, die eine Spielgemeinschaft mit Magdeburg gemeldet hatten. In jedem Viertel wechselten sie das Team komplett aus – ein Vorteil dem keine Mannschaft Paroli bieten konnte.

Die SG Germering verlor nicht nur diese Partie deutlich (40:63), sondern auch die Begegnung gegen Bochum (30:51). Neben taktischen Problemen, waren auch konditionelle Defizite nicht zu übersehen. Zwar trafen Marc Arnold, Robin Das Gupta und Manfred Kügler zahlreiche Drei-Punkt-Würfe, doch unter dem Korb war für die Germeringer – sie wurden unterstützt von Sven Braun und Klaus Sengpiehl aus Fürstenfeldbruck – meist kein Durchkommen. Fast jeder Rebound war zudem eine sichere Beute der Gegner.

Trotz dieser Niederlagen bestand in der abschließenden Partie gegen Lichterfelde noch die Chance, sich für die Endrunde zur deutschen Meisterschaft zu qualifizieren. Die Germeringer kämpften mit hoher Leidenschaft, trafen gut und hielten die Partie bis kurz vor Schluss offen. Doch letztlich waren es einmal mehr die Größennachteile, die die Partie entschieden – manche Berliner hätten sich sogar mit Dirk Nowitzki auf Augenhöhe unterhalten können. Am Ende besiegelte eine 25:31-Niederlage den Traum von der Endrundenteilnahme.

Der SVG hat nun noch die Gelegenheit, sich für die Ü50-Meisterschaft in Göttingen zu qualifizieren. Das Ausscheidungsturnier findet am 15. März in Bayreuth statt.

Punkteverteilung: Peter Kanzler (33), Marc Arnold (22), Robin Das Gupta (19), Sven Braun (11), Manfred Kügler (8), Jurij Gartner (6), Hermann Vogel und Klaus Sengpiehl.